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Seit ich denken kann, hat mich alles, was Töne produziert, geradezu magisch angezogen.
Jedes Instrument, das ich sah, wollte ich gleich haben oder ausprobieren.
Mein Vater war ein passionierter Lagerfeuer-Akkordeonist mit einem gigantischen Repertoire an deutschen Schlagern und Volksliedern und damit mein erstes musikalisches Vorbild.
Als ich 6 Jahre alt war, schenkte er mir ein kleines Akkordeon - mein erstes eigenes Instrument.
Zwei Jahre später bekam ich eine Bontempi-Orgel, mit der ich auf einer Weihnachtsfeier der Grundschule meinen ersten Live-Auftritt hatte.
Als ich 9 war, kaufte sich mein Vater eine Heimorgel und ich bekam meinen ersten Unterricht von einer Kirchen-Organistin aus der Nachbarschaft.
Da mich die Noten langweilten, begann ich zu improvisieren und versuchte, verschiedene Stücke nach Gehör nachzuspielen – der Orgelunterricht war nach 2 Jahren beendet und ich machte auf eigene Faust weiter.
Meine erste Band gründete ich mit ein paar Schulfreunden, als ich 14 war, und ich opferte einen großen Teil meines Konfirmationsgeldes für ein uraltes Fender-Rhodes-Piano.
Wir beschäftigten uns etwa 5 Jahre damit, Stücke von z.B. Westernhagen, den Ärzten oder den Dire Straits zu covern und hatten später durch die Musikerinitiative „FEEDBACK“ aus Bünde auch einige Gigs auf Veranstaltungen für Nachwuchsbands.
Später hatte ich im Raum Lübbecke einige Auftritte mit verschiedenen Cover-Bands wie z.B. den „Cellarats“ (Blues-Rock), „JD-Macks“(Party-Rock) oder „ONE%“ (Sothern-Rock) wo ich auch Marius kennen lernte. Nebenbei machte ich auch eine Ausbildung zum Elektriker und verbrachte nach meinem Zivildienst einige Zeit auf Baustellen.
Mit 25 zog ich nach Bielefeld, um Abitur zu machen, und ich spielte auch dort in verschiedenen Bands wie z.B. „Slumbernoise“ (Space-Rock), „HEADWORLD“ (Funk/Soul), „VERANDAS“ (Brit-Pop), aber auch in der Fusion-Band „Ogura“, die aus der Stammbesetzung von 7beats bestand. - Nach einiger Zeit bekam ich dann auch Gelegenheit, in die Band 7beats einzusteigen.
Durch das Mitwirken in vielen unterschiedlichen Bands bin ich mit sehr vielen Musik-Stilrichtungen vertraut. Entsprechend bunt ist auch mein Musikgeschmack. Ich mag Maceo Parker, Chick Corea, Radiohead, Helge Schneider, Ärzte, Jamiroquai, Van Morrison, Stevie Wonder, Gustav Mahler, Dianne Reeves, Irish Folk, Afrikanische Musik... Ich hasse: DIETER BOHLEN!!!
Nach einem abgebrochenen Informatik-Studium und dem vergeblichen Versuch, einen Studienplatz für Psychologie zu bekommen, habe ich beschlossen, meinen Lebensunterhalt mit Musik zu bestreiten. Seit 2001 betätige ich mich auch als Klavier- und Keyboardlehrer.
Sonstige Hobbies: Badminton, Astronomie und die Suche nach dem Sinn des Lebens.