www.nilspollheide.com
Nils.Pollheide@gmx.net
Es ist ein langer, harter Weg vom ersten, mühevoll gegriffenen Gitarrenakkord bis zum ganz bewusst gespielten, an Perfektion grenzenden Ton. Fast jeder hat sich schon mal versucht an der guten, alten Sechssaitigen, doch die wenigsten trieben es so auf die Spitze wie Nils "Poldi" Pollheide.
Nicht selten stehen Gitarrenbegeisterte mit vor Staunen offenen Mündern vor der 7beats-Bühne, wenn der 30jährige Musiker mit lässiger Coolness Klanguniversen so selbstverständlich zum Schwingen bringt, als wäre das die natürlichste Sache der Welt.
Gerade an Gitarristen in Top40- und Coverbands werden hohe Ansprüche gestellt, weil die Gitarre in den letzten 60 Jahren Popmusik wohl das facettenreichste und anspruchsvollste leitende Instrument darstellt.
Doch Poldi geht mit einer traumwandlerischen Leichtigkeit durch den Katalog der Musikgeschichte, entlockt seinen vielen Gitarren immer zur richtigen Zeit den richtigen, edlen Ton, wenn er sich stilistisch breit gefächert bewegt.
Mit der Rechenleistung seiner zahlreichen Effektgeräte könnte man vermutlich Satelliten ohne Probleme durch den Orbit navigieren, doch Poldi sagt:
"Das mit den Effekten ist natürlich nötig bei so vielen verschiedenen Sounds, die in den Liedern vorkommen müssen, aber letzten Endes kommt der Ton immer aus den Fingern, mit denen du spielst."
Angefangen hat alles, wie bei so viele Gitarristen mit einer tiefen Faszination für den Gitarrentitanen Jimi Hendrix, doch bald drehten sich schon die großen Jazzer wie Wes Montgomery und Pat Martino auf Poldis Plattenteller. Heute muss sein Ton den Vergleich zu internationalen Größen nicht scheuen. "Ein hochtalentierter Gitarrist“ sagte Deutschlands Jazzgitarrenlegende Michael Sagmeister. Zu der gerade erschienenen eigenen CD schrieb die Fachpresse u.a.: „Schlagzeug, Gitarre und eine schmatzende Hammond - so kann man ganz wunderbaren, energetischen, swingenden, boppenden Jazz spielen. Wenn man's kann! Gitarrist NILS POLLHEIDE hat das und mehr drauf, keine Frage. Und er beweist auf ,Count On Me' (jazz4ever) vor allem Musikalität, denn seine Beiträge fügen sich perfekt ins Trio als Ganzes ein(..).“ (Gitarre&Bass 09/08).
"Alle guten Gitarristen dieser Welt, an den Händen aneinander gereiht würden wahrscheinlich eine Strecke von hier bis zum Mond und zurück ergeben, aber ich schwöre Dir Stein und Bein, dass keiner dabei wäre, der so gut spielt und einen so edlen Ton hat wie Poldi" sagt Sänger Daniel, der sich bei Poldis Gitarrensoli auf der Bühne stets die in-ears aus dem Gehörgang nimmt, damit er den Ton unverfälscht und direkt hören kann.
"Der Typ schafft es immer wieder, mich vollkommen fertig zu machen mit dem, was er da zaubert, während er da steht, als könne er kein Wässerchen trüben. Das ist wirklich ganz großes Kino, das man mal erlebt haben muss."